Linden-Apotheke Stuttgart - Libanonstraße 101 - 70186 Stuttgart - Tel 0711 / 48 70 715
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Die schönste Zeit im Jahr nähert sich- Tipps für Ihre gesunde Urlaubsreise

Wir sehen uns schon am Strand liegen bei strahlendem Sonnenschein und knallblauem Himmel, wir genießen vor unserem inneren Auge schon das türkisfarbene Meer, wir zählen die Tage, bis er endlich losgeht, der Urlaub, die schönsten Wochen im Jahr, die uns neue Kraft für den Alltag geben sollen.

Was aber wenn Krankheiten uns die Urlaubsfreuden verderben, so wie das statistisch gesehen leider etwa einem Viertel aller Urlauber geht? An erster Stelle rangieren dabei Erkältungskrank-heiten, Magen-Darm-Probleme, sowie Durchfall und Verstopfung, gefolgt von Rücken- und Muskelschmerzen, Herz- Kreislauferkrankungen und Allergien. Nicht zu vergessen sind Son-nenbrand, Insektenstiche und andere Hautprobleme. Damit Sie bei diesen meist leichten Be-schwerden sofort gegensteuern können, ist es empfehlenswert, eine Reiseapotheke dabei zu ha-ben und sich die wichtigsten Medikamente von Zuhause mitzunehmen.

Die Probleme fangen oft schon mit der Anreise an. Schaukeln bei einer Fahrt mit dem Auto, Flugzeug oder Schiff reizt das Gleichgewichtssystem im Innenohr, es folgen Übelkeit oder sogar Erbrechen. Dem vorzubeugen, gibt es spezielle Kaugummis, die die Übelkeit hemmen. Ist sie zu stark, helfen nur noch Tabletten. Für Kinder gibt es auch Zäpfchen oder Saft. Wer lieber auf na-türliche Weise vorbeugen möchte, der kann es mit Ingwerkapseln versuchen.

Für Erkältungskrankheiten können am Urlaubsort ein Klimawechsel, aber auch mitgeschleppte Infekte, die in den ersten Tagen der Entspannung zum Ausbruch kommen, die Ursache sein. In die Reiseapotheke gehört ein Fieberthermometer und schmerzlindernde, fiebersenkende Medi-kamente, so wie Paracetamol oder Acetylsalicylsäure. Zur Behandlung und zur Vorbeugung von Infekten helfen Umckaloabo Tropfen. Gut ist auch, wenn man Hustenlöser, Halstabl

etten und Mittel zum Inhalieren zur Verfügung hat. Was den Urlaub besonders häufig beeinträchtigt, hängt mit der Hygiene zusammen, die in vielen Ländern, auch in unbekannten Restaurants vielleicht nicht gewährleistet ist. Da sollte man beim Essen aufpassen: „cook it, boil it, peel it or forget it“ lautet ein Ratschlag von erfahrenen Rei-senden, der bedeutet, dass man keine rohen Lebensmittel zu sich nehmen sollte. Magen und Darm werden dafür dankbar sein. Verzichten Sie bei Getränken lieber auf Eiswürfel und trinken Sie kein unabgekochtes Leitungswasser. Aber mit solchem kann schon der Salat gewaschen worden sein. Verunreinigte, verdorbene Speisen, Umstellung in der Ernährung rufen häufig Durchfall hervor. Ein wirkungsvolles Mittel gegen Durchfall ist ein Arzneimittel, das Loperamid enthält, das man in jedem Falle in der Reiseapotheke mitführen sollte. Durch Hefepräparate, die besonders für Kinder geeignet sind und die eine bakterienhemmende Wirkung haben, kann man auch schon vorbeugend etwas tun. Zu den Magen- und Darmerkrankungen auf der Reise gehört auch die Verstopfung, die durch ungewohnte Speisen, die im Hotel serviert werden, hervorgeru-fen wird. Ein Abführmittel also nicht vergessen.

Dass man für ausreichenden Schutz der Haut vor Sonnenbrand an Stränden, in den Bergen und in tropischen Ländern sorgen muss, weiß wohl jeder. Nicht immer ist klar, welche Folgen Insek-tenstiche haben können. Eine ruhige Nacht gewährleistet ein Gel, das abschwellend, juckreizstil-lend und antiallergisch die Einstichstelle beruhigt. Mit Mischungen aus Ätherischen Ölen von Eucalyptus, Lavendel, Lemongras und Zitronell oder mit chemischen Wirkstoffen kann man sich die lästigen Plagegeister vom Leibe halten: Insekten mögen den Geruch nicht und halten sich fern. Auf jeden Fall gilt, möglichst wenig Haut zu zeigen, indem man sich an lauen Som-mernächten am See oder in den Tropen langärmelig bekleidet. Lassen Sie sich vor der Reise un-bedingt durch den Arzt beraten, ob Ihr Impfschutz noch ausreichend ist. Viele Impfungen verlie-ren nach einer gewissen Zeit ihre Wirkung und müssen aufgefrischt werden. Der Arzt kann Sie auch darüber aufklären, ob Sie für Ihr Reiseland noch weitere Impfungen benötigen. Dazu kommen viele andere Gesundheitsrisiken im Urlaub. Man kann sich beim Wandern verletzen, Verstauchungen oder Brüche zuziehen. Gut ist also, wenn Desinfektionsmittel und Verbandsma-terial in der Reiseapotheke enthalten sind.

Nicht vergessen darf man vor allem die gewohnten Medikamente, z. B. zur Blutdruckregulie-rung und bei Diabetes das Insulin. Medikamente tragen im Ausland oft andere Namen. Und wer will schon in fremden Ländern Apotheken suchen, seine Leiden dort gestikulierend mit Armen und Beinen beschreiben? Wer kann schon Beipackzettel auf spanisch oder gar chinesisch lesen?