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Fit in den Frühling mit einer Basen-Kur

1000 Mahlzeiten nehmen wir jedes Jahr etwa ein, aber sind sie auch richtig zusammengestellt?

Denken wir uns einen Gestressten: morgens viel Kaffee oder schwarzen Tee mit Zucker, zum Aufwachen eine Zigarette, Brötchen zum Frühstück, mit Schinken und Wurst. Weil es schnell gehen muss, mittags Pizza oder Nudeln, nachmittags, um die Stimmung aufzubessern, Kuchen und Schokolade. Abends, wenn es gemütlich wird, ein Steak, zur Entspannung Bier oder Wein, vielleicht, für die Gesundheit, ein gemischter Saat. Eine solche Ernährung wird über kurz oder lang zu Gesundheitsstörungen führen.

Das hängt mit einem grundlegenden Vorgang der menschlichen Verdauung zusammen. Inhaltsstoffe der genannten Nahrungsmittel werden dabei mehr oder weniger reichhaltig zu Säuren oder Basen umgebildet. Was unser Zeitgenosse zu sich genommen hat, wird bis auf den Salat in Säuren umgewandelt, nur der Salat zu Basen, und auch nur, wenn er viele Mineralstoffe enthält und nicht aus überdüngten Böden stammt. Sein Körper wird ständig übersäuert. Anspannung, ruheloses Leben fördern das noch. Basen sind die Gegenspieler zu Säuren. Im Körper muss ein ausgewogenes Verhältnis zwischen diesen beiden Stoffen vorhanden sein. Um einen reibungslosen Ablauf der Stoffwechselvorgänge zu gewährleisten, muss sichergestellt sein, dass das Verhältnis zwischen Säuren und Basen, der sogenannte pH-Wert aufrechterhalten wird.

Während Basen ohne weiteres ausgeschieden werden, verbleiben die Säuren im Körper. Werden ihm zu viele Säuren zugeführt, gibt es zwei Reaktionen: der Körper bemüht sich, den idealen pH-Wert herzustellen, indem er versucht die Säuren zu binden. Dazu bedient er sich der Mineralien z.B. aus Knochen und Zähnen. Die Folge ist Entmineralisierung, das bedeutet Knochenkrankheiten, Osteoporose, Karies, Bandscheibenschäden. Eine weitere Reaktion ist die Einlagerung überschüssiger Säuren ins Bindegewebe und in die Muskulatur mit der Folge von Elastizitätsverlust, Schädigung der Knorpelgewebe und Rheuma. Die durch Mineralien neutralisierten Säuren werden zu schwerlöslichen Salzen, Schlacken, durch die das Zellgewebe seine Elastizität verliert.

Was kann man dagegen tun ? Sich ein Verzeichnis der Säure bildenden Nahrungsmittel verschaffen, oben wurden schon die wichtigsten genannt: Fleisch, Wurst, Fisch, Bier, Alkohol, Käse, Zucker, Mehlspeisen, Süßigkeiten, Alkohol. Und dann solche in den Speiseplan einbauen, die Basen bilden, Blatt- und Wurzelgemüse, Kartoffeln, Salate, Milch und Milchprodukte, frische Früchte, grüner Tee, Kräutertees, Zwiebeln, Sauerkraut, Fruchtsäfte und Mineralwasser.

Die Ernährungsgewohnheiten des modernen Menschen, industrialisierte Nahrung, führt bei vielen Menschen zu einer Übersäuerung des Körpers. Prüfen Sie Ihren pH-Wert im Urin. Liegt er im sauren Bereich können Sie mit einem Basenpulver gegensteuern.

Kochen Sie sich wöchentlich mal eine richtige Basensuppe: Für zwei Personen brauchen Sie: ½ Zwiebel, 2 Petersilienwurzeln, 1 kleine Sellerieknolle, ½ Weißkohl, 2 Stangen Lauch, 2 kleine Rote Beete oder Zucchini, 1 Lorbeerblatt, etwas Basilikum. Guten Appetit !